Intensivpflege

Nach dem Grundsatz „Ambulant vor Stationär" des Kranken- und des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB V und XI) sollten Kranke und Pflegebedürftige jeden Alters vorzugsweise ambulant zu Hause behandelt, gepflegt und betreut werden und nicht vorschnell in eine geeignete stationäre Pflegeeinrichtung verlegt werden.

Was versteht man unter Heimbeatmung?

  • Künstliche Beatmung mit einer Maschine, außerhalb des Krankenhauses
  • Intermittierend oder ganztägig
  • Nichtinvasiv oder invasiv (via Maske oder Trachealkanüle)

Vorteile einer Heimbeatmung

  • Der Allgemeinzustand kann stabilisiert und verbessert werden durch die gewonnene Lebensqualität in der vertrauten Umgebung.
  • Minimierung und Vermeidung von im Krankenaus erworbenen Infektionen (nosokomiale Infektionen).
  • Vorhandene Ressourcen werden erhalten und gefördert.
  • Die Teilnahme am sozialen Leben ist im Rahmen der Möglichkeiten gegeben.
  • Die Beatmungsgeräte sind heutzutage klein und relativ leicht zu bedienen. Durch ihre Größe sind sie transportabel und können gut an einen Rollstuhl befestigt werden.
  • Die Grundeinstellung des Gerätes erfolgt im Krankenhaus und kann nicht ohne ärztliche Anordnung verändert werden. Alle Geräte sind mit Alarmfunktionen ausgestattet, die für entsprechende Sicherheit sorgen.

Was ist ein Tracheostoma?

Die Tracheotomie dient dazu, Kehlkopfschäden zu verringern und ist ein sinnvolles Verfahren bei Langzeitbeatmung. Den Vorgang, bei dem eine künstliche Öffnung der Trachea, das Tracheostoma, geschaffen wird, nennt man Tracheotomie. Chirurgische "konventionelle" Tracheotomie: operativer Zugang zur Trachea (Luftröhre).

Das Tracheostoma ist auf Dauer angelegt, da es sich nicht von allein verschließen kann. Im Bedarfsfall muss das Tracheostoma durch einen chirurgischen Eingriff verschlossen werden. Der Trachealkanülenwechsel gestaltet sich i.d.R. unproblematisch.

Suchen Sie eine Alternative zum Pflegeheim?

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit in unsere  Wohngemeinschaft einzuziehen .

Sollte Ihr derzeitiger Wohnsitz - aufgrund Ihrer Erkrankung - nicht mehr den Bedürfnissen entsprechen,

bieten wir Ihnen die Möglichkeit ein weitgehend selbstbestimmtes Leben in einer anderen - jedoch behindertengerechten

Wohngemeinschaft - zu führen.

Die Wohngemeinschaft befinden sich in Leegebruch (zwische Oranienburg, Hennigsdorf und Velten) und hat 14 Zimmer.

Sie mieten ein Zimmer in der Wohngemeinschaft, in der Sie durch uns 24 Stunden versorgt werden.

 

Reden Sie mit uns – wir finden einen Weg

 

Preisvergleich:

 

Im Pflegeheim übernehmen Sie einen Eigenanteil von durchschnittlich 1.300 -1.700 €.

 

Sie zahlen bei uns die Miete, Investitionskosten, ggf. einen fahrbaren Mittagstisch und Taschengeld für Ihren Angehörigen.

Sie richten Ihr Zimmer individuell nach Ihren Vorstellungen ein.

Lebens-/Ehepartner können auf Wunsch zu jeder Tag- und Nachtzeit zu Besuch kommen und auch dort, nach Absprache, schlafen.

 

Unser, auf die Intensivpflege spezialisiertes Personal, ist  24 Stunden vor Ort.

 

Wir bieten die individuelle Pflege, die Ihnen zusteht.

 

Für Beratungen vereinbaren Sie gern ein Termin.

 

Wir bieten zusätzlich Transferpflege an

 

Haben Sie sich für einen Intensivpflegedienst entschieden?

Sucht dieser jedoch noch ein Team für die Versorgung?

Der intensivpflichtige Patient sollte jedoch bald von der Station oder aus der Rehaklinik entlassen werden?

Wir erleichtern Ihnen den Übergang . Ihr Angehöriger wird bei uns in der Wohngemeinschaft in Leegebruch betreut, ggf. notwendige Hilfsmittel schon organisiert.

Hat der von Ihnen gewählte Pflegedienst ihr Team zusammen gestellt, leiten wir Ihren Angehörigen, in Zusammenarbeit des Pflegedienstes, in die eigene Häuslichkeit über.